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„Mach das leiser!“

Liebe Leser_innen!

Heute war ich sehr dünnhäutig. Und da kam es gleich zwei mal, als sich Mitbewohner_innen dieses Video unten angesehen haben, während ich dabei war:

Ich rief: „Nein – mach den Ton aus!“ oder „Mach das leiser!“ – Ich fühlte Scham und ich fühlte mich nicht gut genug.

Vielleicht kam mir das Video auch nicht hundertprozentig gelungen vor. Vor allem aber war es mir peinlich, wie ich redete oder halt nicht redete. Und das, was ich redete war auch noch unangenehm. An diesem Tag war ich etwas sensibler als sonst. Aber dennoch ist das so ein Ding mit dem Mich-zeigen. Warum stürzt es mich in so starke Ängste, wenn jemand sich in meiner Gegenwart, ein von mir produziertes Video anschaut? Eine Person, die ich mag. Da spielt sicher diese unbestimmte Furcht vor Zurückweisung eine Rolle. In dem Schema: ´Ich mag dich nicht mehr, wenn du nicht machst, was ich will.´ Oder:´Mach keinen Fehler – sonst wirst du nicht mehr geliebt.´ Das sind alte, tief sitzende Glaubenssätze. Die dürfen gehen und begleite sie zur Tür.

Tschüss, meine treuen Begleiterinnen, diese meine Glaubenssätze! Ich brauche Euch nicht mehr!

Ich liebe mich und Fehler-machen ist Lernen. Juhu!

Liebe Grüße, frischzugluft

Von FrischZugLuft

Ich bin geprägt durch ländlichen Minimalismus aus dem Elternhaus, Punkrock, überschwängliche Lebenslust danach, tiefe Krisen, wundervolle Erlebnisse in der Natur, meine Partnerschaft mit MamaPunk*, meine Vaterschaft und durch mein Kulturanthropologie-Studium.

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