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Drei Fliegen mit einer Klappe

Liebe Freunde,

es ist ein Uhr nachts und ich schreibe meine „morning-papers“: alles kommt raus, ungefiltert aus meinem Inneren, meinem Bauch, meinem Herz, meiner Seele. Ich lege meine Gedanken offen dar.

Kacken – ich war zwei mal Kacken heute Abend.

Immer zwischendurch bei der „business-school“. Dabei habe ich das Gefühl: ´Ich störe Franzis dabei zu schlafen. Jetzt wird sie sich beschweren. Gleich aber bestimmt. Morgen wird sie gerädert sein´ – Diese Gedanken plagen mich. Warum? Sie sind so zerstörerisch. Sie suggerieren mir ja gerade die bösartige Absicht, Franzis zu nerven. Ich lasse es sein! Einfach so.

Ich entscheide mich dazu positiv zu denken.

Ich tue etwas tolles. Ich schreibe von meinem Herzens-Thema. Kennt ihr das auch? Diese Gedanken, die nur dazu da sind, um unglücklich zu sein? Ich schüttele sie ab.

Weg!

Ich atme auf.

Meine Intention ist es, meinem Gefühl zu folgen. Mein Gefühl zu leben.

Das tut auch allen um mich herum gut.

Der Kanal ist frei für etwas neues:

Frida (5) wälzt sich in ihrem Bett umher. Sie liegt im Nebenzimmer. Ich bekomme einen Schreck. Es ist die Angst davor, dass sie aus dem Bett fällt, mit dem Kopf aufschlägt, einen Schock erhält, verletzt wird…

Stopp!

Ich gehe einfach rüber und lege mich zu ihr. Und schlage drei Fliegen mit einer Klappe. Frida fällt nicht mehr raus, weil ich jetzt die Seitenbegrenzung bin, Franziska kann in Ruhe schlafen und meine Gedanken sprudeln weiter wild und frei.

Frei wie Poesie. Es fließt. Das bedeutet auch: Ich habe Kraft, um in meine Schatten zu sehen.

Was liegt dort verborgen? Mein Körper sagt: Bauchweh. Luft ist im Bauch. Sie will heraus. Sich einen Weg bahnen. Doch meinen Schattenseiten zu begegnen fällt mir schwer. Ich lenke automatisch ab:

Weißt du wie wahrscheinlich es ist, ein Molekül des letzten Atemzuges von Jim Morrison (Sänger der Band „THE DOORS“ einzuatmen und zwar mit dem nächsten Atemzug?

Die Wahrscheinlichkeit wird bei nahezu 100 Prozent liegen!!!

Das ist Physik. Wenn du magst, rechne ich es dir gern vor. Das liegt zum Einen daran, dass ein Atemzug (gleich fünf Liter Luft) so unheimlich viele Teilchen enthält. Zum Zweiten liegt es daran, dass sich Gase auf der ganzen Welt gleichmäßig ausbreiten. Du hast sogar ein Edelgas eingeatmet, Argon. Das atmest du genauso ein, wie es Jim Morrison ausgeatmet hat.

Viel wichtiger dabei ist die Botschaft:

Wir sind alle miteinander verbunden. Alles ist eins.

Ich liebe DICH.

Denn: Ich liebe mich.

Ich liebe das Leben!

Herzlich!

Die Frischzugluft

post scriptum: Es ist spät. Meine Augen fallen zu. Wenn ich wieder fit bin, werde ich mich meinen Schattenseiten widmen. Versprochen! – Sie lässt mich nämlich so wunderschön lebendig fühlen.

Von FrischZugLuft

Ich bin geprägt durch ländlichen Minimalismus aus dem Elternhaus, Punkrock, überschwängliche Lebenslust danach, tiefe Krisen, wundervolle Erlebnisse in der Natur, meine Partnerschaft mit MamaPunk*, meine Vaterschaft und durch mein Kulturanthropologie-Studium.

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