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:-* Lifestyle

Wie bin ich zum Tanzen gekommen?

Ich-tanze-nicht war mein Dogma als Kind, in der „Pubertät“ und auch mit 20 Jahren. Steif war ich und alt fühlte ich mich. Eine Schwere in mir führt dazu, dass ich blockiert bin dafür, mich lustvoll zu bewegen. Es ist mir sooo unangenehm – allein die Vorstellung daran, es zu tun, lässt mich im Boden versinken. Und dennoch wünsche ich mir manchmal, dass ich es kann. Ich fühle mich nämlich ausgeschlossen, wie bei der Disko auf der Klassenfahrt im Alter von 14 Jahren. Alles Tanzen oder hängen bei der Musik ab. Nur ich nicht. Ich bin bin verzweifelt auf einem Zimmer. Und das liegt nicht nur daran, dass ich unglücklich verliebt bin…

Mit ungefähr 20 Jahren bewege ich mich das erste Mal zu Musik: Es ist Death-Metal und ich bin am Head-Bangen. Wenn ich sehr mutig bin, mache ich auch mal den Propeller mit meinen schulterlangen Haare. Das machte sehr viel SPaß und verausgabte mich dabei ziemlich. Die Bands waren begeistert. Viele Zuschauer gab es auf den kleinen Konzerten nicht und dann noch einer, der schwungvoll sein Haupt im Takt bei 180 beats per minute schüttelt.

Düster bliebt die Musik. Weiter ging’s dann mit Gothic-Partys.  Da lernte ich dann auch schon mal jemanden kennen ;-), was nicht leicht ist, bei so düsteren verschlossen leidenden Gestalten. Ich beobachte, suchte mir den am leichtesten nachzuahmenden Tanzschritt aus, der auch möglichst nicht so albern aussah und tanzte so, wie die meisten es taten. Wir bewegten uns harmonisch hin und her, wie gekoppelte Oszillatoren (schwingende Körper).

Dann kamen bald die Drum’n’Bass- Partys…. doch das Tanzen an sich machte zwar Spaß so in der Gruppe. Es war jedoch noch nicht die Erfüllung, die es für ich heute darstellt. Es war mehr Inszenierung und ich war nicht frei in meinem Sein. Außerdem war ich meistens auf der Suche nach einer Partnerin.

Ein großer Wandel zum Tanz, den ich eigentlich meine, begann erst mit meiner BIODANZA- Erfahrung. Spirituelle Tänze. 5-Rythmen…

Heute tanze ich oft einfach den Tanzes wegen. Um meinen Körper zu bewegen. Ich spüre mich tief dabei. Und bin so voller Freude, wenn die Musik in mich hinein fließt und mein Körper sich ohne nachzudenken bewegt…

Von FrischZugLuft

Ich bin geprägt durch ländlichen Minimalismus aus dem Elternhaus, Punkrock, überschwängliche Lebenslust danach, tiefe Krisen, wundervolle Erlebnisse in der Natur, meine Partnerschaft mit MamaPunk*, meine Vaterschaft und durch mein Kulturanthropologie-Studium.

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