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Innere Transformation

Minusgeld

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Haad Yao – Ein Strand an der Westküste Koh Pha Ngans, Thailand

 

Ich benutze bewusst nicht den Begriff ‚Schulden‘. Schuld ist ein konstruiertes Konzept. Ich möchte es einmal herunterbrechen: Schuld begegnet uns, wenn wir uns ‚entschuldigen‘. Wir bitten damit darum, dass eine Schuld von uns genommen wird? Doch welche Idee steckt dahinter? Es klingt nach Christentum und Erbsünde, nach Ablasshandel.

Es klingt aber auch nach einem Geben und nehmen, das Regeln unterworfen ist. Dass nicht frei und ohne Erwartung geschieht. Das Schuldgefühl soll sich tief ins Gewissen brennen. Die Folge kann sein: ich fühle mich minderwertig. Doch wie gerecht kann ein geben und nehmen sein, wenn Güter ungleich verteilt sind unter den Individuen? Und wer profitiert vom Konzept Schuld? Eher Menschen, die oben auf der Hierarchie-Leiter stehen oder eher die weiter unter?

Anarchisten können mit ‚Schuld‘ wenig anfangen. Daher nenne ich das Minus auf dem Konto, wenn es denn mal auftauchen sollte, Minusgeld 🙂

Herzlich!

Die Frischzugluft 

Von FrischZugLuft

Ich bin geprägt durch ländlichen Minimalismus aus dem Elternhaus, Punkrock, überschwängliche Lebenslust danach, tiefe Krisen, wundervolle Erlebnisse in der Natur, meine Partnerschaft mit MamaPunk*, meine Vaterschaft und durch mein Kulturanthropologie-Studium.

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