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Schlechte Laune.(K)ein Tabu.

Vor 2 Stunden bin ich aufgewacht. Nachts um 2:00 Uhr. Und ich hatte richtig schlechte Laune. Mir ging im Kopf umher, wie blöd das alles sein könnte, was ich am Tag zuvor gemacht habe. Was habe ich getan?: Ich habe Beiträge im Internet veröffentlicht. Dann habe ich Verträge abgeschlossen, zum Beispiel mit einem Scan-Service, der zukünftig meine Post scannen soll. Das sind alles Sachen, die erledigt werden wollen auf meinem Weg.

Doch da dieser Weg keine vierspurige Autobahn ist, ruft dies Ängste in mir hervor.

Genau gesehen gibt es meinen Weg noch gar nicht. An manchen Stellen gibt es Trampelpfade, die ich gern benutze. Doch es ist nicht meins, ausgebaute Wege zu gehen.

Wow, ich fühle Blockaden mir.

Ich kann einfach nicht sagen und aussprechen, was in mir ist.

Und das bereitet mir noch mehr schlechte Laune. Verträge dich gestern geschlossen habe, habe ich gerade widerrufen. Zurück bleibt mir der Gedanke: Das ist zu viel für mich. Ich schaffe das nicht. Ich schalte meinen Überlebensmodus ein. Und ich denke:Es gibt auch leichtere Wege. Nehme ich doch die.

Doch erst einmal sorge ich für mich: Ich mache mir eine Wärmflasche und trinke Damiana-Tee.

Damit lässt es sich aushalten 🙂. Mittlerweile ist es 5:00 Uhr und ich werde schlafen gehen. Ins gemütliche Tiny-House, in die Bauwagin. Und morgen Früh, wenn’s draußen kalt ist, mache ich den Ofen an und es wird heiß!

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Ohne Geld! – Was macht das mit mir?

Es wäre so einfach, wenn ich genug Geld hätte zum Reisen. Zum Sein. Es ist tatsächlich so, dass das Kein-Geld-haben, etwas mit meiner Stimmung macht. So nehme ich es jedenfalls wahr.

Sonne ist super wichtig für meine Stimmung. Wärme auch.

Doch warum dieses Geld?

Erste Erklärung: Am Geld hängen existentielle Bedürfnisse beziehungsweise deren Befriedigung: Leckeres Essen, Süßigkeiten, Tanzen gehen, Mobilität, Wohnen und einige Dinge, die mir grad nicht in den Sinn kommen.

Zweite Erklärung: Ich kenne es nicht anders. Das heißt: Ich kann meine Bedürfnisse nur mit Hilfe von Geld befriedigen, weil es mir fremd ist, dies anders zu tun. Ich glaube also nur, dass es nicht anders möglich ist, weil ich es kaum anders erfahren habe.

Es bin so sozialisiert! Wir leben im Kapitalismus.

Ich will hier keinen kommunistischen Standpunkt einnehmen. Nein. Es ist nur dieser „-ismus“. Dieses Unbedingte. Diese Vormachtstellungen des Geldes, die hier herrscht. Und diese ist auch in mir verankert.

Ein Lösungsansatz:

Doch sobald ich von lieben Menschen umgeben bin, lassen diese Pseudo-Bedürfnisse nach Schokolade, Kaffee und Mobilität nach.

‚Pseudo‘ heißt dabei: Diese Bedürfnisse sind krass konstruiert. – In etwa wie Werbung uns suggeriert: Wir brauchen diesen Artikel oder jene Dienstleistung, um komplett zu sein.

Doch: Was brauchst du wirklich gerade? Was macht dir Freude? Was erregt dich?

Tu, was du liebst!

Nimm deine Angst als das wahr, was sie ist: Ein Kribbeln auf dem Weg zu deiner Leidenschaft!

Ich liebe dich!

Die FRISCHZUGLUFT

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ABFLUG – Der Beginn unserer Reise nach Thailand

Kein Geld und trotzdem Leben!

Klar sind da ab und zu diese Gedanken an das Minus-Geld auf der Kreditkarte, die sogenannten „Schulden“. Schuld ist ein kulturelles Konzept. Es ist nichts universelles, sondern ein Konstrukt auf dem beispielsweise unser Geldsystem basiert. Schuld spielt natürlich noch in vielen anderen Lebensbereichen eine Rolle. Es gibt Schuldgefühle und Schuldzuweisungen. Was ich damit sagen will: Ich bevorzuge den Begriff Minus-Geld. Er rückt diese Begebenheit weg vom Schuldgefühl und hilft mir dabei, mich davon zu distanzieren und die „Roten Zahlen“ auf dem Konto rational zu betrachten. Denn: Geld ist etwas rationales.

Wir haben also schon Minus-Geld, jedoch noch ein verbleibendes Limit. Damit kaufen wir uns Flüge nach Thailand und sind erstmal zwei Monate raus und drin in der Sonne, in den Tropen, einfach lebendig.

Nebenbei bemerkt finde ich es sonderbar, dass sich Menschen in Norddeutschland angesiedelt haben: Sie mussten einen wirklich triftigen Grund dafür gehabt haben. Eine starke Motivation muss sie dazu getrieben haben, sich hier nieder zu lassen. Es ist über viele Monate nicht nur kalt, sondern auch äußerst dunkel. Wenn man nicht jeden Sonnenstrahl erhascht (und auch dann) ist man ziemlich bedroht: Dem Körper steht nicht das UV-Licht zur Verfügung, dass er benötigt, um beispielsweise Vitamin D zu produzieren.

Mit der Differenzerfahrung im Rücken fällt es dem Sonnengetankten leicht auf: Anfang Februar laufen in Norddeutschland fast nur noch bleiche Menschen herum. Und diesen Menschen, die diese Durststrecke durchlitten haben, steht offensichtlich ins Gesicht geschrieben: Ich bin schlecht gelaunt, mir geht es….

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Zu Hause -Wo ist das?

„Wohin reisen wir?“, frage ich mich.

„Nach Hause!“, sagt die Stimme.

„Wo ist das, zu Hause?“, frage ich.

 

„Innen!“, sagt die Stimme